Hallo, mein Name ist Hannah Bauer

DSC 2514 web optimiertIch lebe in Weinstadt im Rems-Murr-Kreis und habe im August 2018 meine Ausbildung zur Dualaktivierungs- und Equikinetic-Trainerin bei Michael Geitner erfolgreich abgeschlossen.

Ich habe mit Pferden zu tun, seit ich 7 Jahre alt war, und nehme seither auch regelmäßig Reitstunden. Seit Dezember 2012 besitze ich ein eigenes Pferd - Picasso steht in Waiblingen. Kurze Zeit später fing ich an, nach den Methoden von Mike Geitner zu arbeiten, weshalb ich mich nach dem Abitur dazu entschied, die Ausbildung zur Dualaktivierungs- und Equikinetic-Trainerin zu machen. Ein Jahr später beendete ich erfolgreich meine Fortbildung bei Barbara Welter-Böller zum OsteoConcept Coach. Zudem bin ich seit Oktober 2019 Vertriebspartnerin der Sattelmarke La Selle.

Mein reiterlicher Werdegang

Meine erste Reitlehrerin in Weinstadt bot zugleich das Therapiereiten an, wodurch ich bei ihr schon sehr früh mit diesem Aspekt der Reiterei in Berührung kam. Bei ihr lernte ich den grundsätzlich pferdefreundlichen Umgang mit Pferden, die Grundlagen der Reiterei, und ich kam durch sie auch schon sehr früh mit den Vorzügen der Bodenarbeit in Kontakt. Nachdem ihre Lehrpferde in Rente gingen, wechselte ich auf einen Hof nach Waiblingen und nahm bei der Reitlehrerin dort Unterricht. Gut nun an lernte ich Westernreiten, und auch hier wurde ich in der Welt der Bodenarbeit weitergeführt. Auch der Umgang rund ums Pferd wurde hier weiter vertieft. Füttern, misten, Pferdepflege und alles was dazugehört, stand mit auf dem Plan, wenn ich am Hof war. Mit 13 bekam ich dann meine erste Reitbeteiligung, das Süddeutsches Kaltblut Fritz.

Da meine Reitlehrerin zu wenig Zeit für ihn hatte, wollte sie ihn verkaufen. Nach kurzem Überlegen schenkten meine Eltern ihn mir, womit ein neuer Lebensabschnitt für uns zwei anfangen sollte. Kurz darauf wechselte ich zu einer lizensierten Westerntrainerin, ebenfalls in Waiblingen. Doch unser Glück sollte nicht lange anhalten: Durch eine schwere Kolik mussten wir uns leider für immer trennen.

DSC 3011 web optimiertHätte meine Mutter sich zu dieser Zeit nicht ihren Kindheitstraum erfüllt und sich ihr Kaltblut Fridolin gekauft, hätte ich vermutlich keinen Fuß mehr auf einen Pferdehof gesetzt. So startete ich jedoch von neuem als Reitbeteiligung des jungen Polnischen Warmbluts Picasso, 5 Jahre alt und noch nicht sonderlich gut ausgebildet. Als sich seine Besitzerin wegen Umzugs von ihm trennen musste, ergriffen wir die Chance und kauften ihn.

Seither begleitet mich Picasso auf meinem Weg durch die Welt der Pferde, ich durfte viel von ihm lernen. Wir suchten und fanden eine Pferdetrainerin, die sich mit der Ausbildung von Jungpferden auskannte. So kam ich zum ersten Mal in Berührung mit der blau-gelben Welt, mit Dualaktivierung und Equikinetic. Durch den Trainerwechsel erfolgte auch der Wechsel der Reitweise. Seit damals sind wir klassisch-akademisch unterwegs und achten vor allem auf anatomisch korrektes Reiten und den pferdefreundlichen Umgang mit unseren vierbeinigen Partnern.

DSC 3003 web optimiertDa unsere Trainerin nach einigen Jahren ihren eigenen Hof eröffnete, wechselten wir - dieses Mal innerhalb der Reitweise - nochmals, wieder zu einer Dualaktivierungs- und Equikinetic-Trainerin. Noch immer nehme ich bei ihr regelmäßig Unterricht. Zusätzlich werden Picasso und ich auch noch von einer klassisch-akademischen Trainerin nach Branderup begleitet.

Ein weiteres Kaltblutpferd namens Lukas stieß später noch zu uns, mit dem ich ebenfalls arbeite. Von ihm durfte und darf ich lernen, was es bedeutet, ganz beim Pferd zu sein und alles um uns herum auszuschalten. Lukas ist sehr sensibel und legt gerne den Rückwärtsgang ein, wenn man ihm zu viel Druck macht.

Als vierter im Bunde ist seit Sommer 2018 noch der Merens-Jährling Halatir im Boot, das Nachwuchspferd meiner Mutter, das ich mit ausbilden helfe.

Ich finde es sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich Pferde auf Menschen reagieren. Zu sehen und zu erkennen, was ich als nächstes tun sollte, um eine Bindung mit den verschiedenen Pferden aufzubauen, haben mir unsere Pferde - die unterschiedlicher nicht sein könnten - gezeigt.

Bei der Arbeit mit unseren Pferden sind Mike Geitners Dualaktivierung und Equikinetic zu wertvollen Instrumenten geworden.

Im Sommer 2019 habe ich mein erstes Praktikum in der Escuela Equitabilis bei Sabine Oettel gemacht. Hier konnte ich jeden Wochentag mit Picasso eine Reitstunde oder Handarbeitsstunde bekommen. In dieser Zeit habe ich viel über die akademische Reitkunst gelernt und mich und mein Pferd gut weiterbilden können.

DSC 2893 web optimiertZur Zeit gebe ich neben blau-gelbem Unterricht auch Reitstunden für Kinder, die ihre Vorteile aus dem Umgang mit Pferden ziehen sollen. Außerdem studiere ich aktuell Kindheitspädagogik in Schwäbisch Gmünd, um mich optimal weiterzubilden. Ich finde es spannend zu sehen, wie sich das Pferd unter den unterschiedlichen Reitern verändert, um genau das zu geben, was das jeweilige Kind benötigt.

Da mich die Art der Pferde fasziniert, Menschen zu helfen, mit den unterschiedlichsten Situationen klar zu kommen, interessiere ich mich sehr für die Reittherapie. Aus diesem Grund möchte ich eine zusätzliche Ausbildung zur therapeutischen Reitlehrerin machen, um Menschen die Möglichkeit zu geben, durch den Umgang mit Pferden zu wachsen. 

In Zukunft möchte ich mit Pferdetraining Hannah Bauer aber vor allem Ihnen helfen, wenn es um die Arbeit in der blau-gelben Welt geht und Ihnen und Ihrem Pferd die Dualaktivierung und Equikinetic näherbringen.